BRUTUS SYNDROME CETI okładka M-ARTMöchte einer Metal aus Polen, eins zu eins von Iron Maiden geklaut? Also ehrlich jetzt Vocals und Musik? Na ja, das muss man auch erst mal können! Es handelt sich um die polnische Geheimwaffe in Sachen Metal…Ceti. Seit fünfundzwanzig Jahren aktiv, mit zweiundzwanzig Releases am Start. Das kann sich hören lassen. Allerdings ist „Brutus Syndrome“ aus dem Jahr 2014 (warum man mir die beiden aktuelleren Werke „Killing Time“ und „Sons Of Brutus“ nicht stattdessen gemailt hat, kann ich leider nicht verstehen), das erste Opus, dass mir zu seit meiner langen Zeit als Schreiberling zu Ohren kommt. Wer nicht bemustert,s kann nicht bekannt werden. Wie gesagt, die elf Tracks sprechen eine klare Sprache…man wäre so gerne Iron Maiden mit Sänger Grzegorz Kupczyk als Bruce Dickinson Ersatzmann. Allerdings muss ich gestehen, dass mir diese, teilweise recht melodischen Songs weitaus besser gefallen, als das was die Briten seit langem produzieren. Hier ist noch echte Spielfreude am Start. Leider fehlt es trotz aller Hits stark an Innovation, denn wenn die Band Schlenker zum traditionellen Hard-Rock macht, wie zum Beispiel auf „The Song Will Remain“ orientiert man sich genauso stark an Deep Purple. Aber auch das machen sie großartig. Im Prinzip ist es mir egal, wie stark die Einflüsse in den Kompositionen zur Wirkung kommen, dieses Album ist ein starker Auszug aus der Leistung, was die Polen am Metalhorizont anbieten. Da sollten die alten Heroes erstmal nachlegen. Wenn der Schüler besser wird als der Meister… Note: 8.5 von 10 Punkten
Autor: Steve Burdelak
DO GÓRY